Schmerztherapie

Schmerz – Warnsignal unseres Körpers

Schmerzen stellen immer wieder eine große Herausforderung in allen medizinischen Disziplinen dar und Schmerz ist das, wovon sich die meisten Patienten am meisten fürchten.

Akute Schmerzen sind ein Warnsignal unseres Körpers und sind damit sinnvoller Schutzmechanismus.

Zu einem ganz konkreten Auslöser, einer Wunde, einem verspannter Muskel, einer Entzündung etc. gehören spezifische, meist gut lokalisierbare Schmerzen. Diese Schmerzen lassen sich meist gut ursächlich behandeln, mittels Medikamenten (insbesondere im Rahmen einer Operation), Physiotherapie oder alternativen Heilmethoden.

Chronische Schmerzen

Werden Schmerzen allerdings chronisch, ist also unser Schmerzgedächtnis aktiviert worden, so verlieren Schmerzen ihren Sinn, gibt es keine körperliche Ursache hinter den Schmerzen und ist eine Therapie weit schwieriger.

Eine ursächliche Therapie ist hier nicht möglich. Medikamente wirken oft nicht mehr oder muss die Dosis stetig gesteigert werden (mit z.T. massiven Nebenwirkungen und Auswirkungen auf die Lebensqualität),  Physiotherapie stellt meist nur sehr bedingt eine Entlastung dar und

Für die Patienten ist dies eine ausgesprochen schwierige Situation und viele haben eine Odyssee an verschiedenen Ärzten, Therapeuten und Therapien hinter sich. Meist mit wenig Erfolg.

Dies kann zu massiven Belastungen führen und ist häufig verbunden mit deutlichen Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben. Nur bei wenigen Patienten bleibt dies ohne Folge für das „Nervenkostüm“. Chronische Schmerzen sind eine massive psychische Belastung und haben negative Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Dies wiederum kann zu einer Verschlechterung der Symptome führen und sind Patienten so schnell in einem Teufelskreislauf. Patienten mit chronischen Schmerzen fühlen sich oft hilflos.

Wir wissen heute, dass diese psychischen und sozialen Belastungen zu einer ganz deutlichen Verstärkung der Schmerzsymptomatik führen können und dass in einer ganzheitlichen Schmerztherapie die psychische Entlastung einen sehr wichtigen Stellenwert einnimmt.

Schmerzen werden immer auch beeinflusst durch unsere Aufmerksamkeit, die Bedeutung, die wir ihnen geben, durch Gefühle, unsere seelische Verfassung und durch soziale Zuwendung. Und damit ist der Patient dem Schmerz nicht mehr hilflos ausgesetzt,  sondern kann ihm aktiv etwas entgegensetzen und hat Einfluss auf seine Schmerzen.

Chronische Schmerzen unterliegen immer körperlichen, psychischen und sozialen Einflüssen. Mal überwiegt die eine, mal die andere Seite.

Genau hier setzt unser therapeutisches Konzept an.

Therapie chronischer Schmerzen 

Über eine ausführliche Anamnese erarbeiten wir mit dem Patienten die möglichen Ursachen für die Schmerzen, welche Auswirkungen und Bedeutung dies auf seine Lebensführung hat und über welche inneren Ressourcen der Patient verfügt.

Die Auswirkungen von chronischen Schmerzen, wie Depressivität, Schlafstörungen, sozialer Rückzug, Erschöpfung, Angststörungen etc. müssen in ein therapeutisches Konzept integriert und mitbehandelt werden.

Wichtig sind zuerst einmal die Durchbrechung des Teufelskreislaufs und eine Aktivierung aller Ressourcen, die der Patient mitbringt. Oft sind sich Patienten ihrer Ressourcen nicht bewusst und werden erst im Verlauf sichtbar.

In unserer therapeutischen Praxis haben sich die Gesprächstherapie, die Trancetherapie und in bestimmten Fällen auch die EMDR-Therapie in der Therapie chronischer Schmerzen etabliert.

Daneben wenden wir aber auch andere naturheilkundliche Maßnahmen an, um z.B. depressive Symptome, Schlaflosigkeit, Verspannungen etc. zu therapieren.

 

 

Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (§3 Nr. 1)
Bei einigen der hier vorgestellten Behandlungs- und Diagnosemethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die zum Teil wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.

Top