Biologische Krebstherapie

Grundsätze der Biologischen Krebstherapie

Eine Krebsdiagnose ist für die meisten von uns eine einschneidende Erfahrung, verbunden mit oftmals schwerwiegenden Konsequenzen in allen Bereichen unseres Lebens.

Für viele ist solch eine Diagnose ein Schock und häufig ist der Gedanke an den Tod einer der ersten Gedanken.

Die Medizin hat in den vergangenen Jahren deutliche Erfolge in der Krebstherapie erreicht. Vielmehr Patienten als noch vor Jahren können vom Tumor langfristig befreit werden, gesunden und wieder ein normales Leben führen.

Nichtsdestotrotz ist diese Diagnose, wie kaum eine andere mit Ängsten, Hilflosigkeit und z.T. auch Scham verbunden.

Insofern ist es verständlich, dass viele Patienten alternativen Therapien in Anspruch nehmen, sei es, um selbst das Heft für die eigene Gesundheit in der Hand zu nehmen, sei es um das Bestmögliche getan zu haben.

Unsere Praxis bekennt sich zu den Grundsätzen der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. und als Mitglied setzen wir diese auch in unserer täglichen Praxis um.

Dies bedeutet für uns auch, dass wir komplementäre Therapieangebote ausschließlich therapiebegleitend zu notwendigen, schulmedizinischen Therapien (Chirurgie, Radiotherapie, Chemotherapie) verstehen.

Komplementäre Therapien können ergänzend eingesetzt werden, um die Wirksamkeit bestimmter konventionellen Therapien zu erhöhen, Nebenwirkungen zu reduzieren und Lebensqualität zu verbessern.

Eine Übersicht zu den 4 Säulen der biologischen Krebstherapie und sinnvollen ergänzenden Diagnose- und Behandlungsansätzen, so wie wir diese auch in unserer Praxis umsetzen,  erfahren Sie auf der Website der Gesellschaft für Biologische Krebstherapie e.V.

Entstehungsmechanismen von Tumoren

Tumoren entstehen grundsätzlich durch eine Veränderung des genetischen Materials in unseren Zellen, die dann zu einem unkontrollierten Wachstum führen können. Die Veränderungen können sowohl auch Grund äußerer Einflüsse hervorgerufen werden, aber auch von innen heraus spontan entstehen.

Diese fehlerhaften Veränderungen passieren permanent in unseren Zellen, aber nicht jede Schädigung der DNA muss zwingend in einer dauerhaften Genmutation münden. Normalerweise verfügt eine Zelle über viele Mechanismen, um diese Schäden zu reparieren.

Auch unser Immunsystem ist in der Lage, solche veränderten Zellen zu erkennen und zu vernichten. Kommt es zu einer Überlastung dieser Reparatur- und Beseitigungsmechanismen, kann dies zu einem unkontrolliertem Wachstum und damit der Entstehung eines Tumors führen.

Trotz der sehr komplexen Entstehungsprozesse von Tumoren gehören Umwelt und Lebensstil zweifelsohne zu einem der wesentlichen Auslöser. Aber auch das Alter spielt eine große Rolle bei der Krebsentstehung, da mit zunehmendem Alter die Häufigkeit von genetischen Veränderungen bei der Zellteilung zunimmt und die Reparaturmechanismen weniger wirksam sind.

Lebensstil als Auslöser von Krebserkrankungen

Umwelt- und Lebensstilfaktoren für eine Krebsentstehung sind:

  • Tabakrauch und Alkoholkonsum
  • Fehlernährung und Übergewicht
  • Umweltschadstoffe / Schwermetallbelastung
  • Strahlenbelastungen
  • Mangelbewegung
  • Infektionen (Papillomaviren, Hepatitis-B-Virus, Helicobacter pylori, Ebstein-Barr-Virus)
  • chronische Entzündungen (Colitis ulcerosa)

Auch unser psychisches Wohlbefinden hat einen erheblichen Einfluss auf die Funktionen unseres Immunsystems und spielt dies insbesondere in der Therapie dieser Erkrankungen eine wichtige Rolle.

Möglichkeiten der Primär- und Sekundärprävention

Die oben beschriebenen Ursachen und Co-Faktoren für die Entstehung einer Krebserkrankung zeigen uns aber auch, dass wir sowohl in der Vorbeugung als auch bei der Heilung von Krebs viele Möglichkeiten in der Hand haben, selbst Einfluss zu nehmen.

Insofern hat auch die Europäische Union einen „Europäischen Kodex Zur Krebsbekämpfung“ verabschiedet, indem die Reduzierung der Risikofaktoren empfohlen wird.

Für uns ist die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen eng verbunden mit der Reduktion des Risikos von Rezidiven und Metastasen. Prävention und Behandlung sind somit zwei Seiten derselben Medaille in unserem Behandlungskonzept.

 

 

Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (§3 Nr. 1)
Bei einigen der hier vorgestellten Behandlungs- und Diagnosemethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die zum Teil wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.
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